Daniel Lenski seit Februar 2013 Vikar in unserer Gemeinde

Herr Daniel Lenski seit Februar 2013 Vikar in unserer Gemeinde

Vikar Daniel Lenski ist seit Februar 2013 in unserer Gemeinde tätig. Er wird für ca. zwei Jahre bei uns weilen und soll in dieser Zeit praktische Erfahrungen im Leiten einer Kirchengemeinde sammeln, sowohl bei uns als auch in der Gemeinde Burg-Gräfenrode. Pfr. Dautenheimer wird ihn dabei tatkräftig unterstützen. Seine offizielle Einführung erfolgt im Gottesdienst am Palmsonntag (24. März 2013)

Herr Lenski möchte sich hiermit der Gemeinde Okarben persönlich vorstellen:

Nein, einen Vikar hatten wir hier in Okarben noch nie!“, begrüßte mich ein Gemeindemitglied, als ich im Februar 2013 meinen Dienst begann. „Was macht so ein Vikar eigentlich?“

Ein Vikar ist ein Pfarrer in Ausbildung: Dazu gehört für mich der Unterricht in der „Grundschule am Römerbad“, der Einsatz im Gottesdienst und natürlich vor allem das persönliche Gespräch mit den Menschen in Okarben und Burg-Gräfenrode, die ich in dieser Zeit begleiten darf. Parallel dazu werde ich zahlreiche Wochen im Theologischen Seminar in Herborn verbringen. Dort werden wir theoretisch ausgebildet und auf die Tätigkeit in Gemeinde und Schule vorbereitet.

Ich selbst bin 1983 geboren und in Steinbach (Taunus) aufgewachsen. Im Anschluss an meinen Zivildienst in der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Kapstadt (Südafrika) habe ich zunächst Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Evangelische Theologie in Leipzig und Santiago de Chile studiert. Nach meinem Magisterabschluss wollte ich theologisch noch einmal in die Tiefe gehen: In Oberursel lernte ich Griechisch und Hebräisch, um schließlich in München Volltheologie zu studieren. Besonders das ehrenamtliche Engagement in vielen evangelischen Gemeinden stärkte mich in dem Wunsch, die Ausbildung zum Pfarrer zu beginnen.

Ursprünglich stamme ich aus der Neuapostolischen Kirche. Dies hat sicher dazu beigetragen, dass mir die ökumenische Idee einer Einheit in Verschiedenheit zu einem wichtigen theologischen Anliegen geworden ist. Ich bin davon überzeugt, dass wir als Christen viel voneinander lernen können. Das schließt auch den Blick über den nationalen Tellerrand mit ein: Meine Aufenthalte in Afrika und Lateinamerika haben mir gezeigt, wie vielfältig der christliche Glaube an unterschiedlichen Orten gelebt werden kann.

Bereits in den ersten Wochen meines Dienstes bin ich  von den Mitgliedern der Kirchengemeinden und den Kindern der Grundschule mit offenen Armen empfangen worden. Ich freue mich sehr darüber, diese für mich sehr wichtige Wegstrecke hier in den Weiten der Wetterau verbringen zu dürfen.

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