Sie und die Kirche – wie Sie darüber denken, Ergebnis einer Umfrage, Okt. 2017

Danke für die Thesen

Vielen Dank an die sechs Gemeindemitglieder, die dem Aufruf gefolgt sind, einen Brief an die Kirchengemeinde zu schreiben. Vielen Dank an die Seniorinnen, die in den beiden Seniorenkreisen kundgetan haben, was ihnen an ihrer Kirchengemeinde wichtig ist. Und vielen Dank an die ca. 90 Gottesdienstbesucher/innen des Gottesdienstes am Gemeindefest, die ebenfalls ihre Thesen zu den Fragen formuliert haben, was sie an der Kirche lieben und was erneuert werden soll. Hier nun einige Auszüge davon:

  • Ich brauche Kirche, um bleibende Wertmaßstäbe im Leben zu finden unabhängig von der Tagesmeinung
  • Ich brauche sonntags die Kirche zum Kraftschöpfen für die neue Woche mit all ihren Aufgaben und Herausforderungen.
  • Die Lieder im Gesangbuch sind teilweise sehr alt. Warum werden keine neuen Lieder gesungen? Es gibt doch viele neue christliche Lieder.
  • Ich brauche diese kleine Kirche hier bei uns, weil sie für mich überschaubar ist. Auch wenn ich selten hingehe, kenne ich dort viele Menschen.
  • In der Predigt sollte mehr Bezug zum alltäglichen Leben sein.
  • Ich persönlich muss gestehen, dass ich die Kirche als geistige Institution nicht brauche. Mein Vater war Atheist und meine Mutter sang Kirchenlieder mit uns. Kirche ist für mich eher ein kunstgeschichtlicher Ort.
  • Ohne Gottesdienst ist für mich der Sonntag kein Sonntag.
  • Der Glaube hat mich mein ganzes Leben begleitet: vom Kindergarten über den Kindergottesdienst bis ins hohe Alter.
  • In der Kirche finde ich Ruhe und kann mal abschalten.
  • Kirche ist Input und kein Workshop.
  • Kirche ist für mich die Hoffnung, dass Nächsten- und Feindesliebe zählen.
  • Glaube bedeutet, nicht allein zu sein … an andere denken … ein Mysterium
  • Glaube ist die Basis für mein Leben.
  • Gottesdienst bedeutet, tiefere Gedanken für mein Leben zu bekommen… um von der Verbindung zwischen meinem Alltag und der Bibel zu hören.
  • Kirche soll die heutige Zeit anpacken … Kinder und Jugendliche zeitgemäß ansprechen … sich dafür einsetzen, dass keine Waffen in Kinderhand kommen.
  • Um ohne Angst zu leben, brauchen wir Liebe, Sicherheit, Frieden, die Feuerwehr, Freundschaft, Familie und eine gute Gemeinschaft, in der wir glücklich sein können.

   Pfr. Eckart Dautenheimer

share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.