Passionsspiel an Gründonnerstag in der ev. Kirche Okarben, 18. April 2019

“Hoch ist der Preis der Freiheit” lautete in diesem Jahr das Passionsspiel an Gründonnerstag: Im Dunkel des Altarraumes hört man Stimmen, die erzählen, wie hoch der Preis für die Freiheit war, als Gott sein Volk aus der Sklaverei der Pharaonen geführt hat: 10 Plagen waren notwendig, bis endlich der Pharao die Israeliten frei gab. Die Schauspieler gehen einen Schritt nach vorne und werden unter dem Wechsel des Scheinwerferlichtes zu Jüngerinnen und Jüngern, die schnell lernten, wie hoch der Preis der Freiheit ist, für die Jesus eingetreten ist. Wiederum geht die Gruppe einen Schritt weiter nach vorne und wird zu Menschen der Gegenwart, die um den Preis der Freiheit ringen, wenn Menschen sich für Frieden und Gerechtigkeit aufopfern. Schließlich mündet das Theaterstück in eine Szene, in der Jesus das letzte Abendmahl feiert und dabei ankündigt, dass ihn einer seiner Jünger verraten wird. Es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung mit Judas, der sich schließlich erhängt, weil er mit seinem Verrat nicht klargekommen ist. Wahrlich ein hoher Preis für Freiheit, wie er sie sich vorgestellt hatte. Und auch Jesus musste letztendlich diesen hohen Preis zahlen, den aber Gott für uns alle auf einer ganz anderen Ebene festgelegt hatte.

 Pfr. Eckart Dautenheimer

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Am Kreuz, an dem sich Judas erhängt hatte:
V.l.n.r.: Eckart Dautenheimer, Lars Czuba, Florian van Triel, Dietmar Neugebauer, Kristian Goletz

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Beim letzten Abendmahl

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Alle Mitwirkenden v.l.n.r.: Eckart Dautenheimer, Oliver Penzel (Beleuchtung), Florian van Triel, Lars Czuba, Kristian Goletz, Charlotte Jäkel (Erzählerin), Dietmar Neugebauer

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